Warum ist es so herausfordernd, sich zu verändern 

oder einfach das zu tun, was wir wirklich tun wollen?

 

Die Antwort liegt im komplexen Zusammenspiel zwischen unseren bewussten Wünschen und den tief verankerten Mustern, die in uns wohnen. Diese Muster sind in unserer Vergangenheit verwurzelt und haben sich als Schutz und Strategie entwickelt mit dem Leben umzugehen. In der Kindheit gebildete neuronale Pfade werden zu Mustern, die auch im Erwachsenenalter weiter ausgelöst werden. Während sie in unserer Kindheit hilfreich waren, wirken sie heutzutage wie unsichtbare Barrieren für unser Wachstum und Wohlbefinden. Auf unserer Suche nach Selbstverbesserung und Erfüllung finden wir uns oft in einem Zermürbungskampf mit unseren eigenen Gedanken und Verhaltensweisen wieder.

 

Die Übeltäter? Der Richter und seine neun Komplizen ziehen im Stillen die Fäden in unseren Köpfen, sabotieren unsere Bemühungen und behindern unseren Fortschritt.

 

  • Der Richter – der universelle Saboteur: Der Richter, ein unerbittlicher Kritiker, schlägt uns wegen Fehler und Mängel nieder und verursacht Stress und Unzufriedenheit. Er aktiviert andere Saboteure, verringert die Effektivität und schädigt Beziehungen.
    • Strategie:  Selbstmitgefühl entwickeln und  negative Selbstgespräche hinterfragen und überschreiben. Fokus auf Wachstum statt Perfektion.
    • Mantra: „Ich werde nicht von meinen Fehlern definiert. Ich werde durch Selbstmitgefühl und Akzeptanz stärker.
  • Der Vermeider: Dieser Saboteur konzentriert sich übermäßig auf das Positive und vermeidet schwierige Aufgaben und Konflikte.
    • Strategie:  Dich mit Unbehagen anfreunden, sich Herausforderungen stellen
    • Mantra: „Herausforderungen anzunehmen stärkt mich.“
  • Der Kontrolleur: Der von Angst angetriebene Kontrolleur versucht, Situationen und Menschen zu kontrollieren und wird ungeduldig und nervös, wenn Kontrolle nicht möglich ist.
    • Strategie:  Loslassen üben,  Geduld kultivieren,  Unsicherheit annehmen.
    • Mantra: „Im Loslassen finde ich Stärke. Ich übe Geduld und passe mich dem Auf und Ab des Lebens an.“
  • Der Überehrgeizige: Abhängig von ständiger Leistung sucht der Überehrgeizige Bestätigung durch Erfolge und wertet sie dann schnell ab.
    • Strategie:  Leistungen enerkennen und feiern, Selbstwert von Erfolgen lösen und eigenes Wohlbefinden priorisieren.
    • Mantra: „Mein Wert wird nicht nur durch Erfolge gemessen. Ich feiere meine Lebensreise und priorisiere mein Wohlbefinden.“
  • Der Überrationale: Mit ausschließlicher Fokussierung auf Rationalität kann der Überrationale als gefühlskalt oder intellektuell arrogant wahrgenommen werden.
    • Strategie: Logik mit Empathie balancieren , Emotionen anerkennen und  wichtige Beziehungen fördern.
    • Mantra: „Ich balanciere Logik mit Empathie. Durch den Kontakt mit Emotionen baue ich echte und warme Beziehungen auf.“
  • Der Überbesorgte: Ständig besorgt über mögliche Gefahren lässt der Überbesorgte die Wachsamkeit nie ruhen.
    • Strategie: Achtsamkeit üben, zwischen realen und imaginären Bedrohungen unterscheiden und ein Gefühl der Sicherheit kultivieren.
    • Mantra: „Achtsamkeit verankert mich in der Gegenwart. Ich entlasse imaginäre Bedrohungen und finde Sicherheit im Hier und Jetzt.“
  • Der Anpasser, der es allen Recht machen will: Indirekt sucht er Akzeptanz, indem er es anderen Recht macht, und verliert dabei oft seine eigenen Bedürfnisse aus den Augen.
    • Strategie:  Grenzen setzen,  Selbstfürsorge priorisieren und klare Kommunikation.
    • Mantra: „Grenzen setzen ist ein Akt der Selbstliebe. Ich priorisiere meine Bedürfnisse und finde Stärke in Authentizität.“
  • Der Rastlose: Rastlos und immer auf der Suche nach Aufregung findet der rastlose Saboteur selten Frieden in der Gegenwart.
    • Strategie: Stille annehmen, Achtsamkeit üben und Zufriedenheit im gegenwärtigen  Moment finden.
    • Mantra: „In der Stille entdecke ich Frieden. Ich schätze den gegenwärtigen Moment und finde Zufriedenheit darin.“
  • Der Pedant: Perfektionismus und ein obsessives Bedürfnis nach Ordnung kennzeichnen den Pedanten und verursachen Angst bei der Verfolgung der Perfektion.
    • Strategie:  Unvollkommenheit akzeptieren, realistische Standards setzen und Fortschritt statt Perfektion priorisieren.
    • Mantra: „Fortschritt statt Perfektion ist mein Mantra. Ich akzeptiere die Unvollkommenheit, denn sie beflügelt mein Wachstum.“
  • Das Opfer: Emotional und launisch sucht das Opfer Aufmerksamkeit und Zuneigung durch intensive Konzentration auf Gefühle, insbesondere negative.
    • Strategie: emotionale Widerstandsfähigkeit kultivieren, Verantwortung für eigene Handlungen übernehmen, konstruktive Wege finden, Emotionen auszudrücken.
    • Mantra: „Ich bin widerstandsfähig im Umgang mit Emotionen. Die Verantwortung für meine Handlungen stärkt positive Veränderungen.“

Obwohl Saboteure vorgeben, vorteilhaft zu sein, verursachen sie stattdessen anhaltende negative Gedanken und Emotionen, behindern unser Wachstum und unsere Problemlösefähigkeit. Zusammenfassend ist das Verstehen und Überwinden dieser Saboteure eine Reise zur Selbstbestimmung und zu einem erfüllteren Leben.

 

Genau dafür wurde das mentale Fitness Programm entwickelt, ein neurowissenschaftliche-basiertes Training, das dabei hilft diese Muster und ihre Auswirkungen klar zu erkennen und zu verändern und somit bewusst den Weg zu positivem Wachstum einzuschlagen.